Human Computation

Human Computation ist ein Paradigma, bei welchem Menschen Aufgaben lösen, die derzeit nicht oder nur schwer maschinell gelöst werden können. Dabei werden diese Aufgaben an eine große Anzahl von Menschen ausgelagert - auch Crowdsourcing genannt. Viele Bild- und Sprachverarbeitungsprobleme bieten sich für diese Form der Verarbeitung an, da maschinelle Ansätze hier noch Schwierigkeiten haben mit Menschen zu konkurrieren. Im Gegensatz zu Maschinen müssen Menschen allerdings zur Teilnahme an einem solchen Netz motiviert werden. Ein interessanter Ansatz zur Lösung dieses Dilemmas ist es, die zu lösende Aufgabe in ein Computerspiel zu integrieren und den Spieler die Aufgabe während des Spiels, lösen zu lassen.

Wir beschäftigen uns primär aber nicht ausschließlich mit Problemen des Spieldesigns für Human Computation und ihren Anwendungsgebieten.

Kollaboratives annotiern ist eine Methode zur Erzeugung von Folksonomien, welche zur Filterung und Suche von Inhalten im Internet genutzt werden können. Diese Arbeit stellt einen Ansatz zur Erzeugung von Folksonomien mit Hilfe von Computerspielen vor.

Diese Arbeit zeigt eine effiziente Methode zur Verbesserung der linguistischen Fähigkeiten interaktiver Spiele auf Basis von Human Computation. Unterschiedliche Spieldesign- Typen werden analysiert um ihren Einfluss auf die gewonnen Daten zu bestimmen.

Human Computation Spiele haben gezeigt, dass sie zur Lösung von Problemen beitragen, deren Lösung durch künstliche Systeme allein nicht möglich ist. Jedes dieser Spiele besitzt ein einzigartiges Design viele dieser Spiele gehören aber zu einem sehr speziellen Typ von Puzzlespielen.

Das Verstehen natürlicher Sprache ist weiterhin eine anspruchsvolle Aufgabe für künstliche Systeme. Die Beantwortung natürlich sprachlicher Fragen oder das Finden relevanter Suchergebnisse für diese Fragen ist eine Problemstellung die von vielen Wissenschaftlern untersucht wird.

Diese Arbeit beschäftigt sich mit der Frage, wie die sozial erwünschte Eigenschaft „erfolgreich sein“ mit der künstlichen Schönheit nachbearbeiteter Bildern korreliert. Des weiteren wird untersucht, ob Menschen in der Lage sind, manipulierte Bilder zu erkennen.