Parcival XX-XI

Parcival XX-XI ist eine am Anfang des Jahres 2010 ins Leben gerufene gemeinschaftliche Produktion von den TZI-Mitarbeitern Gesa Friederichs-Büttner und Benjamin Walther-Franks, der Dramaturgin Johanna Meier und der Choreographin Doro Eitel, welche beide in Freiburg wohnen und arbeiten. Zusammen haben die Vier das 80-minütige intermediale Tanzstück Parcival XX-XI entwickelt, welches im Februar Premiere in Bremen feiert und ab März weitere Aufführung in Deutschland folgen lässt.

Parcival XX-XI ist eine Live-Performance, in der Aspekte der traditionellen Kunstformen Tanz und Theater mit neuen Medientechnologien verbunden werden. In Parcival XX-XI können Momente der Interaktion zwischen allen Beteiligten einer solchen Performance, das Publikum mit eingeschlossen, erlebt werden. So nehmen Performer und Zuschauer aktiv am Gestaltungsprozess teil und bestimmen für sich und andere das Erleben der Produktion.

In Parcival XX-XI verweben sich sechs Tänzer mit digitalen projizierten Bildern, um so eine einerseits erschreckende und beängstigende und andererseits auch hoffnungsvolle und visionäre Transformation der Gralsuche im 21. Jahrhundert zu zeigen. Optische Täuschungen, räumliche Verwirrungen und ein Spiel mit der Zeit fokussieren einen Zustand der Desorientierung und fordern den Zuschauer auf, seine eigenen Realitätskonstrukte zu hinterfragen. Zeitgenössischer Tanz verschmilzt mit Kampfkunst, Hip Hop-Elementen, Breakdance und Akrobatik, wie die Tänzer mit interaktiven Videoprojektionen und dem mobilen Bühnenbild.

Parcival XX-XI wird unterstützt von von dem Landesverband Freier Theater in Baden-Württemberg, Fonds Darstellende Künste, Sparkasse Freiburg, Stiftungen Landesbank Baden-Württemberg und dem TZI der Universität Bremen.

Ansprechpartnerin

Gesa Friederichs-Büttner